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Begriff: psychosoziales Mentoring

Mentoring schafft und unterstützt…

durch Offenheit über persönliche Erfahrungen und eine uneigennützige Haltung
berufliche Lern- und Entwicklungsprozesse & Persönlichkeitsentwicklung

Der berufliche Erfolg eines Menschen steht im Mittelpunkt


Mentoring beschreibt eine meist dialogische Form der Wegbegleitung, bei der ein erfahrener Mentor einen jüngeren und parse unerfahrenen Menschen (Mentee) unterstützt, indem er ihn an seinem selbst erworbenen Erfahrungswissen und seinen Kontakten teilhaben lässt und somit auf persönlicher Ebene Orientierung und Chancen in seiner Entwicklung ermöglicht. Folglich konzentriert sich Mentoring auf die Entwicklungsprozesse von Menschen im beruflichen Kontext und ermöglicht einem Mentee durch die Stärkung von Selbstbewusstsein und der Persönlichkeit sowie der Herausbildung eines eigenen Profils oftmals einen positiven Karriereverlauf, schließt aber eine psychosoziale Unterstützung, z.B. in persönlich schwierigen Lebensphasen, nicht aus. Die Gestaltung kann dabei sehr unterschiedlich sein und innerhalb eines Ausbildungs-, Studien oder Arbeitsplatzes als auch extern erfolgen. Das Wesen des Mentorings ist somit, dass eine wechselseitige Lern- und Entwicklungsbeziehung entsteht, wobei es dem Mentor vor allem um die eigene Freude an der Entwicklung und dem Erfolg Anderer und nicht vorrangig um Profit geht. Somit beschreibt Mentoring vor allem eine Einstellung und Haltung, die in gegenseitiger Wertschätzung und einem vertrauensvollen Miteinander zwischen Mentor und Mentee ihren Ausdruck findet. Hierbei besteht Mentoring zu einem hohen Anteil aus Beratung und ist zugleich dem Coaching sehr ähnlich, da es sich auch um ein ziel- und zeitorientiertes Instrument zur Persönlichkeitsentwicklung handelt, wobei im Mentoring die Rollenklärung und Evaluation meist eine besondere Beachtung erhält. Die Themen können sich gleichwohl mit denen der Beratung und des Coachings decken. Für die Tätigkeit als Mentor wird allerdings keine spezielle Qualifizierung vorausgesetzt, sondern vielmehr die Bereitschaft, z.B. über den eigenen Weg, eigene Krisen, Konflikte und deren Bewältigung zu sprechen als auch offen für die Sicht- und Handlungsweisen des Mentees zu sein. Parallel vollzieht sich Mentoring aber auch in professionellen Programmen, die auf Qualifizierung / Personal- und Organisationsentwicklung ausgerichtet sind. Mentoring kann somit auf ganz unterschiedliche Weise eingesetzt und genutzt werden und gilt oftmals als ergänzendes Instrument zu Coaching-Angeboten für Führungs- und Fachkräfte.


veröffentlicht am 15. August 2016